Pluscard seit 25 Jahren am Markt

30.07.2021

Bereits 25 Jahre gibt es den saarländischen Kreditkarten-Processor PLUSCARD. Seit dem 30. Juli 1996 schreibt das Unternehmen als Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH seine eigene Erfolgsgeschichte: von einer kleinen Abteilung des früheren saarländischen Rechenzentrums der Sparkassen im Saarland zum erfolgreichen Kreditkarten-Processor.

Das Unternehmen betreut derzeit nach eigenen Angaben bereits über 6 Millionen Kreditkarten und zählt rund 130 Sparkassen, Landesbanken und Kreditinstitute zu seinen langjährigen Kunden. Der Blick in die Zukunft ist stark auf neue Zahlungstechnologien und außerordentlichen Kundenservice gerichtet. 

Die Anfänge des Kreditkarten-Processors als eigenständige Gesellschaft im Jahr 1996 waren wegweisend für das Dienstleistungsunternehmen. Zu Beginn arbeiteten 44 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Saarbrücker Wartburg. Ausgegründet wurde PLUSCARD mit dem Ziel, langfristige Arbeitsplätze zu schaffen und bis dahin bestehende Monopolstrukturen aufzubrechen. Federführend waren hier der damalige Präsident des saarländischen Sparkassenverbandes Werner Klumpp, Minister a. D., und der Gründungsgeschäftsführer Rainer Hoese. Erst im vergangenen Jahr in den Ruhestand verabschiedet wurde Thomas Maas, der 17 Jahre lang als Geschäftsführer für PLUSCARD tätig war. 

Seit über einem Jahr im Amt ist der neue Geschäftsführer Julian Weste.

Ich bin beruflich schon seit Jahren immer wieder mit PLUSCARD in Kontakt. Für mich ist es daher eine besondere Aufgabe, dieses Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe heute leiten und damit auch prägen zu dürfen. Ich darf voller Stolz die Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorheben, denn nur dadurch ist PLUSCARD seit einem Vierteljahrhundert so erfolgreich am Payment-Markt. Ich freue mich, mit all meiner Kraft aktiv in Richtung Zukunft des kartengestützten Zahlungsverkehrs mit all seinen Innovationen und digitalen Visionen beizutragen.Julian_Weste_PLUSCARD_GF_Christian Büttner© Christian Büttner

Julian Weste ist seit über einem Jahr Geschäftsführer der PLUSCARD

Im Jubiläumsjahr sind über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen an drei Standorten im Saarland tätig. Die Saarbrücker Wartburg ist nach wie vor der größte Standort. Zwei weitere Standorte befinden sich zum einen in Homburg/Saar und zum anderen in direkter Nachbarschaft zur Saarbrücker Zentrale.

PLUSCARD ist als Arbeitgeber im Saarland nicht mehr wegzudenken. Die Anzahl an Kreditkarten wächst in Deutschland nach wie vor und damit die Anforderungen an den Processor. PLUSCARD hat dieses vorhandene Wachstumspotenzial immer bestmöglich ausgeschöpft, investiert und ausgebaut, erläutert Cornelia Hoffmann-Bethscheider, seit 2015 Aufsichtsratsvorsitzende von PLUSCARD und Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar. 

Die Sparkassenförderungsgesellschaft Saar zählt zum Gesellschafterkreis von PLUSCARD. Daneben sind der Deutsche Sparkassenverlag aus Stuttgart, die Förderungsgesellschaft des Sparkassenverbandes Niedersachsen mbH (SVN), der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein (SGVSH) und der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) an PLUSCARD beteiligt. 

Kreditkarten bieten vielfältige Leistungen
Die Kreditkarte als Zahlungsmittel ist heute unentbehrlich. PLUSCARD als technischer Kreditkarten- und Service-Processor agiert als Schnittstelle zwischen den Kreditinstituten, den Karteninhabern, den Kartengesellschaften Mastercard und Visa und der hochkomplexen IT zur Verarbeitung von Kartenzahlungen. Das anfänglich reine Zahlungsmittel „Kreditkarte“ gewinnt noch heute an Verbreitung, Einsatzmöglichkeiten und vielseitigen Funktionen. Dazu zählen zahlreiche Versicherungsleistungen und spezielle Mehrwerte, wie beispielsweise das kontaktlose Bezahlen oder die Möglichkeit für den Karteninhaber, über die Höhe der monatlichen Rückzahlung seines Kartensaldos selbst zu bestimmen. 

Mit dem Blick nach vorne definiert sich der Karten-Processor weiter in Richtung visionäre Technologien und Services. Mit der Einführung strengerer Regularien durch die EU agierte PLUSCARD in den letzten Jahren stets innovativ. Auf die rechtlich geforderte starke Authentifizierung von Zahlungen im Internet zum Beispiel antwortete der Zahlungsdienstleister mit der Umsetzung der App-Lösung „S-ID-Check“. Weiterentwickelt wurde dieses Verfahren mit der diesjährigen Einführung der Authentifizierungsmöglichkeit mittels des internationalen „FIDO2-Standards“.

Als erstes Unternehmen in Europa bietet PLUSCARD seinen Kunden die Möglichkeit der starken Authentifizierung ohne ein mobiles Endgerät an. Der kartengestützte Zahlungsverkehr ist von jeher einer der Treiber der Digitalisierung und ist für eine Vielzahl von anderen Industriezweigen ein maßgeblicher Faktor für den Erfolg von Neuerungen, beispielsweise im Bereich In-Car-Payment.