Aral akzeptiert jetzt auch die girocard

12.07.2019

Seit dem 1. Juli 2019 akzeptiert das Mineralölunternehmen Aral an den Kassen seiner Tankstellen nun auch das kontaktlose Bezahlen mit der girocard. Mit rund 2.500 Stationen verfügt Aral über das größte nationale Tankstellennetz.

Aral verzeichnete bereits durch die Akzeptanz internationaler Kreditkarten einen deutlichen Zuwachs beim kontaktlosen Bezahlen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich mit der girocard kontaktlos das Wachstum der Kontaktlos-Zahlungen an seinen Stationen noch weiter beschleunigen wird. Vor genau einem Jahr war die Nummer 1 im deutschen Tankstellenmarkt vom Online-Lastschrift-Verfahren (OLV) zum garantierten girocard-System der Deutschen Kreditwirtschaft zurückgekehrt. Die S-Payment hatte Aral bei der Umstellung beraten.

girocard-Zahlungen an Tankstellen steigen erstmals seit Jahren
Die Entscheidung von Aral für das girocard-System hatte Signalwirkung für die Mineralölbranche und die Anzahl an girocard-Transaktionen im Tankstellenmarkt erstmals seit Jahren wieder signifikant gesteigert. Das zeigt die Branchenstudie „PoS und Zahlungssysteme auf Tankstellen in Deutschland“ von Stolte Consult. Demnach bezahlten die Kunden an den Tankstellen in Deutschland im Jahr 2018 nur noch 35,6 Prozent des Umsatzes mit Bargeld – der stärkste Rückgang seit zehn Jahren. 34,9 Prozent vom gesamten Tankstellenumsatz entfielen auf Debitkarten (Vorjahr: 31,5Prozent).

Vom gesamten Debitkarten-Umsatz konnte die girocard laut Studie im vergangenen Jahr 78,8 Prozent für sich verbuchen. Dies ist ein Zuwachs von
7,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und erstmals seit Jahren überhaupt wieder eine Steigerung. Gleichzeitig ging der Umsatzanteil des Lastschriftverfahrens von 24 Prozent auf 17,1 Prozent zurück. Der Umschwung zu Gunsten der girocard ist laut Stolte Consult vor allem darauf zurückzuführen, dass andere Mineralölgesellschaften dem Beispiel von Aral folgen und zum girocard-System wechseln.

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