Kunden ärgern sich, wenn sie nur bar zahlen können

19.08.2019

Zwei von drei Bundesbürgern ärgern sich häufig darüber, wenn sie nicht die Wahl haben, mit Karte oder Smartphone bezahlen zu dürfen.

Das hat der Digitalverband Bitkom ermittelt. Vor einem Jahr lag der Anteil mit
53 Prozent noch deutlich darunter. 6 von 10 Bundesbürgern (62 Prozent) seien der
Meinung, dass alle Geschäfte gesetzlich dazu verpflichtet sein sollten, mindestens
eine elektronische Bezahlmöglichkeit anzubieten. Der Wunsch nach einem
Eingreifen des Gesetzgebers ist damit laut Bitkom innerhalb eines Jahres deutlich
gewachsen, damals hatte erst jeder Zweite (50 Prozent) der Forderung zugestimmt.

Vor allem U-30-Shopper wollen bargeldlos zahlen
Vor allem Jüngere zwischen 16 und 29 Jahre würden gerne noch öfter elektronisch
bezahlen. In dieser Altersgruppe würden 71 Prozent sagen, dass sie sich häufig
über den Zwang zu Bargeld ärgern und fast genauso viele (70 Prozent) forderten
eine gesetzliche Wahlfreiheit mit mindestens einer elektronischen Bezahlart in
jedem Geschäft oder Restaurant. Aber selbst bei den Älteren ab 65 Jahren ärgert
sich laut Bitkom inzwischen eine breite Mehrheit von 62 Prozent über Händler und
Gastronomen, die Karte oder Smartphone ablehnen. In dieser Altersklasse würden
sich 58 Prozent eine verpflichtende bargeldlose Bezahlmöglichkeit wünschen.

Bitkom Research hatte im Auftrag des Digitalverbands Bitkom eine telefonische
Umfrage unter 1.005 Bundesbürgern ab 16 Jahren durchgeführt.

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