Die Mainzelmännchen bezahlen mobil

02.04.2020

Kurz nach der 19-Uhr-"heute"-Sendung im ZDF. Ein neuer Mainzelmännchen-Clip flimmert über den Bildschirm: Der schlaue Det kauft im Supermarkt ein. An der Kasse ein Hinweisschild: "Bitte kontaktlos zahlen". Det bezahlt ganz lässig mit seinem Smartphone.

Jetzt sind also auch die sympathischen Mainzelmännchen – quasi als „Best Ager“ – im digitalen Payment-Zeitalter angekommen. Seit dem 2. April 1963 und damit auf den Tag genau seit 57 Jahren treten sie im Werbeprogramm des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) auf.

Mainzelmännchen klären zu Corona auf
Hintergrund des neuen Spots ist die Idee des ZDF, auch seine berühmten Werbetrenner-Figuren zu nutzen, um die Zuschauer auf das richtige soziale Verhalten in Zeiten der Coronapandemie hinzuweisen. In verschiedenen kurzen Spots werben Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen dafür, zu Hause zu bleiben, lieber im Homeoffice zu arbeiten und wo es geht, körperliche Distanz zu den Mitmenschen zu wahren.

Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist eben, beim Einkaufen nicht mit Bargeld, sondern kontaktlos mit Karte oder Smartphone zu bezahlen. In weiteren Clips sieht man die Mainzelmännchen etwa, wie sie im Bus nur die hintere Tür benutzen, zu Hause bügeln und im Garten werkeln oder wie sie die Hygienetipps beim gründlichen Händewaschen beachten.

Einen Zusammenschnitt der neuen Mainzelmännchen-Inserts kann man sich auf der Seite zdf-werbefernsehen.de anschauen.

MM_AnKassePerHandyZahlen

 © ZDF 

Sympathische Zeitzeugen
Es ist nicht das erste Mal, dass die Mainzelmännchen, die seit Dezember 2003 in der aktuellen, vierten Generation über den TV-Bildschirm laufen, in ihren kurzen Werbetrenner-Spots aktuelle Themen aufgreifen. Von Beginn an waren sie immer Zeitzeugen und haben relevante gesellschaftliche Entwicklungen mit aufgenommen. In ihrer Anfangszeit warnten sie zum Beispiel noch vor der Brandgefahr beim Rauchen in geschlossenen Räumen und vor Unfällen im Haushalt.