Bargeldloses Bezahlen kommt in den Ruhrpott

03.02.2020

Zum Rückrundenstart der 2. Bundesliga testet der VfL Bochum 1848 im Vonovia Ruhrstadion das bargeldlose Bezahlen. Gestern abend gegen den Hamburger SV und am 17. Februar gegen den VfB Stuttgart steht die Performance von Smartphone-Zahlungen im Fokus.

Zusammen mit der Sparkasse Bochum und seinem Gastronomiepartner Aramark hat der Verein zunächst zwei Kioske in der Ostkurve für das bargeldlose Bezahlen ausgestattet. Neben Bargeld können die Stadionbesucher dort dann auch mit girocard, Kreditkarte, Smartphone (zum Beispiel der App „Mobiles Bezahlen“) oder auch mit Google-Pay oder Apple-Pay bezahlen.

„Wir wollen uns im Bereich Service-Qualität weiterentwickeln und möchten unseren Fans daher gerne zusätzliche Zahlungsoptionen anbieten. Ein geschlossenes System, wie es zum Beispiel in Gelsenkirchen eingesetzt wird, war für uns keine Option. Nun ist die Technik endlich so weit, dass man das bargeldlose Bezahlen als zusätzlichen Service anbieten kann“, sagt Ilja Kaenzig, Sprecher der Geschäftsführung des VfL Bochum 1848.

„Wir wissen, dass es bei gut besuchten Spielen zu einer hohen Auslastung des Mobilfunknetzes kommen kann. Daher sind diese Tests für die weiteren Planungen des Projekts sehr wichtig“, ergänzt Knut Keymer, Direktor Organisation beim VfL Bochum 1848. „Zur kommenden Saison planen wir die flächendeckende Einführung des bargeldlosen Bezahlens im Vonovia Ruhrstadion. Darauf dürfen sich unsere Fans schon freuen.“

Die beiden Testkioske werden deutlich gekennzeichnet sein, zusätzlich werden Promoter auf den neuen Service hinweisen. Zahlungen bis 25 Euro können dabei in der Regel ohne zusätzliche PIN-Eingabe getätigt werden – das Service-Personal kann sich derweil darauf konzentrieren, die Bestellungen schnell bereitzustellen.

Als Projektpartner für die Anschaffung und Einrichtung der Infrastruktur fungiert die Sparkasse Bochum. Die Projektleitung liegt bei der S-Payment, einem Tochterunternehmen des Deutschen Sparkassenverlags.